Laufender gesunder Hund

Hundeschule TopDog-Training Leverkusen

Hundetrainerin Jenny Seefeld:

Dünne Nerven nerven!

Wie sagt meine Trainerin Jenny Seefeld immer:
“Dünne Nerven nerven”

Kundenfeedback von Silvia, die “einfach” nur einen Kumpel für ihre Hündin suchte, bekam ihre Lebensaufgabe, als Milanus bei ihnen einzog.

Herausforderungen lassen dich auf die Knie gehen oder machen dich Stolz und Stark!

Mein Rüde war gestorben, meine Hündin war recht unglücklich allein, nach langem hin und her kam DIESER Welpe in mein Leben und alles war anders als je zuvor. 2 Tage nach dem der kleine Mann da war, bekam ich für meine Hündin eine niederschmetternde Diagnose und von dort an war alles gegessen.

Zwischenablage04Schon beim abholen allerdings, erfreute sich mein Welpe nicht über mich, sondern erkundete munter alle Ecken. Die erste Nacht wollte ich bei ihm auf dem Boden verbringen, er schlief am anderen Ende des Raumes, nun gut, dann nicht. Ich kümmerte mich 4 Monate viel um meine Hündin bis sie starb, der kleine Mann war nicht ein Teil von uns, sondern ich teilte mich auf zwischen beiden, es waren höllische 4 Monate, einerseits meine kranke Hündin, andererseits dieser “unmögliche” Welpe, zu dem es unmöglich war, irgendwas an Bindung aufzubauen (so war mein Gefühlszustand in dieser Zeit).

Eingetragen in seinen Papieren hieß er Milanus, Milow sollte sein Rufname sein, ich brachte es nicht hervor diesen schwarzen Teufel Milow zu nennen, so kam am Ende Mecky raus. Holte ich die Leine, rannte er weg, leinte ich ihn irgendwie an, biss er um sich, wollte ich ihn streicheln, biss er um sich, egal was ich wollte, er biss und biss und biss, aber richtig, nicht so ein bisschen, die Nase kräuselte sich und es wirkte wie ein blosser Überlebenskampf, wenn ein Mensch in seine Nähe kam. Ableinen ging auch nicht, er ging einfach und scherte sich um nix als um sich, als WELPE!!!!

Mein Mann wollte das er geht, meine Tochter (4) suchte einen Freund, nachdem die Hündin Tod war, doch dieser Hund hat nur gebissen und gestohlen und wenn er was hatte, hat er es nicht zerstört, wie jeder andere Welpe, er hat es geschluckt. Ich weiß nicht, wie oft ich Angst hatte das er stirbt, weil zum Tierarzt gehen, war auch ein “no go” für dieses Tier. Bei dem Termin zur HD Untersuchung, nahm er die Praxis fast auseinander mit einer Kraft, es war erschreckend, bis seine Narkose für die Röntgenaufnahme endlich griff.

Das alles zog sich bis Frühling 2017, inzwischen war das Untier über 1 Jahr alt. Wir kamen irgendwie klar, dennoch alles was er nicht verstand, ihm nicht passte, ihm ungeheuerlich war bellte er an und zwar wie im Wahn, wolltest du ihn wie auch immer stoppen, biss er dich alternativ. Ich habe seit ich denken kann Schäferhunde, aber das? Das brachte mich echt zum dauerheulen, aber ich bin niemand, der Tiere holt und abgibt, meinen Mann nervt er enorm und es läuft immer die Angst mit, das dem Kind was passiert.
Ich hatte nie einen Trainer an meinen Hunden, an diesem Hund scheiterten 7 Trainer, es war fast aussichtslos!!! Ich traf eine Freundin, die mir von Jenny erzählte, ich war genervt und glaubte eh an nix mehr und soviel Geld was ich schon für das Training ausgegeben hatte, machte es nicht besser. Ok Ok, letzter Versuch, ich telefonierte mit Jenny und habe ihr recht klar gesagt, dass sie mein letzter Versuch ist. Die Aussagen kannte sie schon von anderen Kunden und beruhigte mich erstmal.

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Gut eine Woche später ging es zur Theorie, jeder Kunde bei Jenny muss da erstmal sein Fundament auffrischen. Und dann gings los, Teambuildung, Leute ich kann euch nicht sagen wie und was wir gemacht haben, ABER im März 2017 waren wir das erste mal bei Jenny und im Juli 2017 machten wir mit 30 anderen Hunden beim 2. TopDog-Fun-Polal mit und erreichten den 4. Platz!!! Im August machte Mecki seine erste Schau, im September seine Ausdauerprüfung (20 km Fahrrad fahren), im Oktober feierten wir den TopDog-Halloween-Gruseltripp, im November ging er im Sankt Martinszug mit und im Dezember (ich glaube es noch gar nicht!!) bestand er seine Begleithundprüfung (BH).
Ich habe ihn vollständig in Milanus zurück umgetauft, er läuft frei, ist abrufbar, wartet vor dem Kindergarten, kommt mit ins Altenheim, belustig die Leute dort und kuschelt mit meinem Kind auf der Couch 🙂 Er ist ihr und mein Freund geworden, klar auch er bekommt zwischendurch seinen dollen 5, wo ich denke einmal Tierheim und zurück, mir das ist seeeeeeehr selten geworden, aber wenn ich diese Entwicklung begucke, kommen mir die Tränen.

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Mein Mann und er sind nur „heimlich“ Freunde, auch das ist nicht mehr der blanke Hass, sondern eher „im Streit um Frauchen“. Der Doc und die Physio sind auch total begeistert über die Entwicklung von Milanus und was sie schon alles mit ihm machen dürfen.

Ich darf sagen:
danke Jenny, wir bleiben am Ball und bleiben bei DIR 🙂
(auch wenn eine Strecke rund 100 km bedeuten)

Ich musste lernen mit diesem Clicker Ding umzugehen, ich hasse es und zwar bis heute, aber mein Hund versteht es (ich jetzt auch, aber ich muss es ja nicht lieben), zum anlernen und zum ins Hirn durchdringen um Dopamin und Serotonin auszuschütten ist der TB (Trainingsbeschleuniger) top….(boah hat Jenny gemeckert, weil ich mich so selten dämlich angestellt hab 😊)

Fahrrad, wir sind nicht los und gut, erste Versuche waren:
Hund beisst in Vorderrad und zieht es quer durch den Garten, dann hab ich das Ding über Wochen schön geclickert, so das ich das Rad neben ihm schieben konnte ohne durchzudrehen, und eines abends fährt so ein Depp quer in meinen Hund an der Leine rein und zurück auf Anfang, also 4 Monate clicker bis ich letztendlich die Pedalen bewegte. Ich weiß, der Weg ist das Ziel. Wir haben ganz viel am Teambuilding gearbeitet und tun das bis heute, nein Jenny macht nicht click und alles ist gut, wir machen jeden Tag irgendwas, was uns die Weichen richtig stellt.
Tägliche kleine Übungen können bei uns sein:  Ohren anfassen, Pfoten einzelne hochnehmen, Kopf halten und Augen anschauen, Fieber messen, Baden, all das steht regelmässig auf unseren Plan, einfach nur so, damit er es kennt, wenn wir es brauchen und sich nicht fürchtet.
Inzwischen rege ich mich über mich selbst auf, wenn ich offenkundig meinem Hund ein falsches Bild gebe und er aus Verzweiflung wieder bellt, weil er mich nicht versteht, gerade zb beim Apport. Seht ihr wie wir uns entwickelt haben? Inzwischen reg ich mich über “Sportübungen” auf 🙂 der Alltag ist schon fast “perfekt”. Jenny sagte, es muss aus dem Bauch kommen, dann ist es echt. Tiere sind ECHT, Hunde sind ECHT und sie spüren wenn du nur SPIELST und es nicht ehrlich meinst.

Oft bring er auch die geklauten Sachen zurück, hab ich toll konditioniert (verküpft), klauen, zeigen, abgeben, gibts einen click und ein lecker. Er ist stolz, ich bin stolz und schon wachsen wir wieder ein bisschen näher zusammen. Jenny setzt uns sogar schon ein, wenn andere Hundebesitzer mit ihren Hunden Probleme haben und Milanus und ich als “Ablenkung” mitarbeiten dürfen, dass ist natürlich schon echt cool und hätte mir das jemand im Sommer 2017 gesagt, hätte ich es nie geglaubt. Anbinden weggehen, ist nun alles gechillt: anbinden, warten, alles ist schick, die Mama kommt wieder und WIR gehen weiter.
Altenheim & Kindergarten hab ich immer zugesehen, dass möglichst niemand Milanus anfasst, aber inzwischen kann ihn echt jeder anfassen und wenn ich registriere das es für ihn reicht, beende ich das. Ich kann ihn jetzt viel bessern “Lesen” und dadurch im Ansatz direkt in die richtige Richtung lenken.

IMG_20171026_100637471Das Kind: ein Kind, ein Schal, ein Hund der meint alles ist seins, jetzt kann meine Tochter selbst ihm Socken und Schals anziehen ohne das er was macht, verirrt sich sein Gehirn doch mal, reicht ein einfaches „nein“ und alles ist schick. Jetzt beginnen wir in 2018 zu shapen, dass fördert noch mehr und bringt Spass. Es ist ganz neu für Milanus, jetzt soll er lernen selbständig zu denken, und glaubt mir, das ist sehr sehr anstrengend, es gibt kein richtig oder falsch, er soll sein Hirn benutzen und selbst die Lösung erarbeiten, so schnell hatte ich meine Hund noch nie müde, ein angestrengter Kopf macht auch den Hund müde, wie uns Menschen. Körperliche Auslastung ist eins, dennoch die geistige Auslastung ist mindestens genauso wichtig. Machst du beides, hat dein Hund den Jackpot!

Und am Ende darf ich schreiben, dass es ein TOLLER Hund ist, er mit mir so viel 2017 erreicht hat und ich immer besser ein Gefühl für ihn bekomme! Härte, Schläge, Bestrafung bringen nix, sondern die Sprache des Hundes lernen zu LESEN und an den Ursachen arbeiten, hat mich mit viel Disziplin am Ende „gewinnen“ lassen

 


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